Start des sportlichen Freiwilligenjahres

Foto: Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V./Andrea Bowinkelmann

Am 1. September war es wieder so weit: Fast 100.000 meist junge Menschen starten in ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder in den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Über 3.000 von ihnen beginnen ihren Freiwilligendienst im organisierten Sport und unterstützen Sportvereine und -verbände. Insbesondere die Jugendarbeit im Sport profitiert zwischen Kiel und Freiburg, Aachen und Görlitz von der Hilfe durch die Freiwilligen, die sich im Regelfall für ein ganzes Jahr in Vollzeit verpflichten.

„Die Debatte um eine Dienstpflicht hat deutlich gezeigt, dass die Gesellschaft die Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten wertschätzt, die ein Freiwilligendienst mit sich bringt“, betont Jan Holze, der 1. Vorsitzende der Deutschen Sportjugend. „Politiker und Politikerinnen verschiedener Parteien haben sich in den letzten Wochen dafür ausgesprochen, die Attraktivität der Freiwilligendienste zu erhöhen und die Förderung auszuweiten. Wir sind sehr gespannt auf die ersten Vorschläge.“

Jedes Jahr müssen hunderte junger Erwachsener, die sich für einen Freiwilligendienst im Sport interessieren, abgewiesen werden, weil die Fördergelder des Bundes ausgeschöpft sind und die Eigenmittel gerade kleiner Sportvereine begrenzt sind. „Wir fordern die Politik auf, uns stärker zu unterstützen, um das hochattraktive Einsatzgebiet im Sport ausbauen zu können“, verstärkt Jan Holze. „So können junge Erwachsene sich mit Begeisterung für die Gemeinschaft engagieren und gleichzeitig die ehrenamtliche Arbeit der Sportvereine langfristig sichern.“

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