Start des neuen Freiwilligen-Jahrgangs

Foto: LSB NRW / Andrea Bowinkelmann

01.09.2016

3.000 junge Menschen starten im Sport in ihren Freiwilligendienst

Schon seit mehr als fünfzig Jahren starten am 1. September zehntausende von jungen Menschen in ganz Deutschland in ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Zweitausend junge Erwachsene zwischen 16 und 26 Jahren sind es aktuell im FSJ im Sport, das seit fünfzehn Jahren in Sportvereinen und –verbänden abgeleistet werden kann. Weitere eintausend jüngere wie ältere Engagierte im Bundesfreiwilligendienst (BFD) komplettieren die Riege der Freiwilligen, die sich im Regelfall für einen zwölfmonatigen Einsatz im Inland verpflichten. Dazu kommen junge Freiwillige, die sich für französische Sportvereine einsetzen oder Kindern in Südafrika Schwimmunterricht geben.

Freiwilligendienste im Sport unterstützen in erster Linie die Kinder- und Jugendarbeit in den Sportvereinen zwischen Kiel und Lörrach, Düsseldorf und Görlitz. Für die Freiwilligen sind sie zudem zentrale Lernorte, die den Erwerb vielfältiger Schlüsselqualifikationen und –kompetenzen ermöglichen. Mit Hilfe eines Bildungsmix aus non-formalen und informellen Elementen bieten Freiwilligendienste Menschen jeden Alters im Kontext des lebenslangen Lernens die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten in der Praxis zu erproben und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig erwerben sie eine Übungsleiterlizenz.

Die Freiwilligendienste im Sport haben sich in den letzten Jahren stetig entwickelt. Besonderen Wert legen die Sportverbände, die das Bildungsjahr pädagogisch betreuen, auf die Stärkung partizipativer Ansätze. Seit Anfang 2016 sind im Rahmen eines BFD-Sonderprogramms verstärkt auch Flüchtlinge als Freiwillige tätig. „Sie können damit einen Teil der Hilfe zurückgeben, die sie auch durch den Sport erfahren haben und dienen damit ebenso als Vorbilder wie die Leistungssportler unter den Bundesfreiwilligendienstleistenden, die uns in Rio vertreten haben“, erklärt Ingo Weiss, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend.

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