Jugendfreiwilligendienste als gelebte Inklusion?!

15.12.2016

Die Fortschritte der dsj und ihrer Mitgliedsorganisationen im Themenbereich „Inklusion“ bildeten einen der Schwerpunkte auf einer bundesweiten Fachtagung in Hannover. 150 pädagogische Referent*innen aus Wohlfahrts- und Jugendverbänden diskutierten mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis sowie Politiker*innen über die Teilhabe von Menschen mit erschwerten Zugangsbedingungen im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Unterstützt von Bettina Haueisen, Juniorbotschafterin Teilhabe und Vielfalt der dsj , sowie Nikolai Kohl, zuständig für niedersächsische Sport-Freiwilligendienste, stellte das Bundestutorat Freiwilligendienste der Deutschen Sportjugend Möglichkeiten der Implementierung von Inklusion auf Verbandsebene vor. Der Selbstcheck zur Inklusion, das Konzept der Juniorbotschafter/innen Teilhabe und Vielfalt sowie der Inklusionsbaustein in FSJ-Seminaren unterstützen das Bestreben, insbesondere junge Engagierte für Teilhabe und Vielfalt im Sport zu sensibilisieren.

„Wir unterstützen die unterschiedlichen Ansätze, Freiwilligendienste im Sport inklusiver zu gestalten“, erläutert Jan Holze, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Sportjugend. „Für klar abgegrenzte Zielgruppen z.B. Menschen mit Behinderungen , sollte es beispielsweise die Möglichkeit geben, ein FSJ auch in Teilzeit zu absolvieren. Notwendige Assistenzleistungen und Unterstützungen durch Mobilitätshilfen müssen auch in den Freiwilligendiensten finanziert werden.“

Weitere Informationen: www.freiwilligendienste-im-sport.de 

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