Freiwilligendienste im Sport gegen Hetze, Rassismus und Diskriminierung

Foto: dsj

21.11.2019

25 pädagogische Referent*innen aus den Freiwilligendiensten im Sport sind heute in Hannover zu einer Fortbildung zusammengekommen, in deren Mittelpunkt der Umgang mit Diskriminierungen, Populismus und Extremismus steht. Der Fokus der Zusammenkunft, die von der Deutschen Sportjugend veranstaltet wird, liegt auf eigenen Gesprächsstrategien, mit denen diskriminierenden, abwertenden und verletzenden Aussagen begegnet werden kann. Die Fortbildung unterstützt die Teilnehmer*innen dabei, die eigene inhaltliche Position zu stärken sowie mehr Souveränität in konkreten Situationen zu erlangen. Nina Reip vom Netzwerk Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde bei der Deutschen Sportjugend, wird zudem über populistische und antidemokratische Positionen im Sport informieren.

Die Freiwilligendienste im Sport greifen mit ihrem Angebot einen Appell auf, den der zweite Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Benny Folkmann, im Rahmen des letzten Hauptausschusses an die Teilnehmer*innen gerichtet hatte: „Steht auf gegen Hetze – seid laut gegen Rassismus und Antisemitismus!“ Ziel ist es, über die Fortbildung der Fachkräfte auch die knapp viertausend Freiwilligen im ganzen Bundesgebiet zu stärken und ihnen Mittel in die Hand zu geben, um gegen Diskriminierung und Populismus im Sport einzustehen

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