Freiwilligendienstleistende helfen jetzt – gerade in der aktuellen Krise

Grafik: dsj

09.04.2020

Am Dienstag hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey ein neues Angebot freigeschalten. Die Online-Plattform will lokale und regionale Kontakte zwischen Freiwilligenagenturen und Freiwilligendienstleistenden aus BFD, FSJ und FÖJ erleichtern, die im Moment nicht an ihren eigentlichen Einsatzorten tätig sein können, weil diese eingeschränkt oder geschlossen sind.  

Aufgrund der aktuellen Covid-Krise hat Bundesfamilienministerin Giffey eine Ausnahmeregelung in Kraft gesetzt, wonach Bundesfreiwilligendienstleistende, sofern sie das möchten, nicht nur in ihrer angestammten Einsatzstelle sondern auch in einem sogenannten „erweiterten Einsatzbereich“ helfen dürfen. Alle Bundesländer bis auf Sachsen und Thüringen sind für ihre Freiwilligendienste FSJ und FÖJ diesem Beispiel gefolgt. 

Die Plattform ist in erster Linie für Freiwillige gedacht, die nicht von regionalen Träger*innen betreut werden. Die Träger*innen der Freiwilligendienste im Sport ermuntern die Freiwilligen und Einsatzstellen schon seit einigen Wochen dazu, über Nachbarschaftshilfe und Kooperation neue Wege zu gehen. Es gibt unzählige kleine und große Tätigkeiten, bei denen die Zahl der Helferinnen und Helfer und die Flexibilität ihres Einsatzes ganz wesentlich darüber entscheiden, wie gut Deutschland diese Tage und Wochen bewältigt.  

Bundesfamilienministerin Giffey: „Der oberste Grundsatz bei der Nutzung von www.freiwillige-helfen-jetzt.de ist und bleibt: Ein Freiwilligendienst muss unbedingt freiwillig sein. Und die Sicherheit aller Beteiligten hat immer Vorrang. Wir möchten aber denen, die aus eigenem Entschluss und im Einvernehmen mit ihrer Einsatzstelle gerne an anderer Stelle helfen wollen, dies auch ermöglichen. Unser Land braucht gerade jetzt an vielen Stellen Hilfe und Unterstützung, Deutschland lebt derzeit langsamer, es arbeitet anders, aber es steht nicht still.“  

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