Der BFD (Bundesfreiwilligendienst) im Sport ist offen für Menschen jeden Alters.


Foto: LSB NRW / Michael Grosler

Der BFD für Menschen bis 26 Jahre

  • ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr
  • möchte junge Menschen für ein freiwilliges gesellschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung begeistern
  • vermittelt Einblicke in ein spannendes Einsatzfeld
  • ermöglicht erste berufliche Erfahrungen
  • qualifiziert für Beruf, Studium und Ehrenamt.
     

Der BFD für Menschen über 26 Jahre

  • ermöglicht ein intensives ehrenamtliches Engagement
  • fördert den Erwerb neuer Kompetenzen
  • erlaubt, Erfahrungen und Kenntnisse zum Wohl des organisierten Sports einzubringen
  • eignet sich besonders für Lebensumbrüche – nach einer Elternzeit, bei Arbeitslosigkeit, nach Ende der Erwerbstätigkeit.

Mögliche Einsatzstellen sind Sportvereine, Sportverbände, (Bewegungs-)Kindergärten oder (Sport-)Schulen. Alle Freiwilligen werden für ihre Tätigkeit ausgebildet und können Lizenzen absolvieren.

Ansprechpartner für Menschen, die einen Bundesfreiwilligendienst im Sport absolvieren möchten, sind die zuständigen Träger.


Rahmenbedingungen

  • Dauer: Im Regelfall 12 Monate, nach Absprache sind Laufzeiten zwischen 6 und 18 Monaten möglich
  • Arbeitszeit: Vollzeit, in besonderen Fällen (etwa gesundheitliche Vorbelastung, Betreuung von Angehörigen) sowie für Freiwillige über 26 Jahren ist auch Teilzeit möglich
  • Beginn: Im Regelfall Beginn zum 1. Juli, 1. August oder 1. September. Weitere Termine auf Anfrage
  • Bildungsseminare: Bei 25 kostenfreien Seminartagen stehen im BFD für junge Erwachsene das gemeinsame Erleben, die Reflexion des Dienstes sowie der Erwerb von Übungsleiter- bzw. Trainerlizenzen im Mittelpunkt. Freiwillige über 26 Jahren besuchen einen Seminartag im Monat zu wechselnden Themen
  • Finanzen: Freiwillige erhalten ein Taschengeld, haben ggf. Anspruch auf Kindergeld und werden sozialversichert (z. B. Krankenversicherung)
  • Urlaub Im Regelfall 24-26 Tage im Jahr

Aufgaben und Tätigkeiten


Foto: LSB NRW / Andrea Bowinkelmann

  • Mitarbeit bei der Vereins- oder Verbandsarbeit
  • Planen, Durchführen und Auswerten von Vereinsangeboten für Kinder und Jugendliche
  • pädagogische Betreuung von Kindern und Jugendlichen – im Verein, in Schulen und Kindergärten
  • Unterstützung von Spielfesten, Sportschnupperveranstaltungen, dem Sportmobil, Ferienfreizeiten oder Skatertreffs und dem Eltern-Kind-Turnen
  • Projekt- und Veranstaltungsmanagement im Sportverein und Sportverband
  • Arbeit mit besonderen Zielgruppen im Sport
  • Kennenlernen und Mitarbeit in den Gremien der Jugendselbstverwaltung
  • Gestaltung von Trainingseinheiten und Wettkampfbetreuung, sportartspezifische Jugendarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit, Organisations- und Verwaltungsaufgaben in der Geschäftsstelle der Vereine
  • Pflege und ggf. Aufbau von Kontakten innerhalb und außerhalb der Einsatzstellen.
    • Umweltbereich, Platzpflege, handwerklich-gärtnerische Arbeit
    • Spitzensport.

Je nachdem in welchem Bundesland oder in welcher Sportart du deinen Dienst absolvieren willst (Wohnort) sind die Ansprechpartner*innen für weiter Information und Bewerbungen hier zu finden.

Hinweise zum Datenschutz nach Art. 13 und 14 DS-GVO


Film "Freiwilligendienste im Sport"


Film "10 Jahre Freiwilligendienst im Sport"



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