Meine Aufgaben als FWD Sprecher*in


Sprecher*innen-Treffen; Foto: dsj

Als ich mich zur Wahl des Sprecher*innen Teams in Hamburg aufstellen ließ, habe ich mir die Aufgaben ganz anders vorgestellt, als sie es tatsächlich sind.

Zuerst ging ich davon aus, dass wir als Sprecher*innen Team natürlich eine Art Kummerkasten für die anderen Freiwilligen sind, was auch nicht ganz verkehrt ist, doch wir repräsentieren den Freiwilligendienst im Sport nicht nur, sind stets bemüht, dass alle Freiwilligen in ihren Einsatzstellen zufrieden arbeiten können und die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen und der Hamburger Sportjugend reibungslos abläuft, sondern wir haben auch eigene Projekte.

Anders als in meiner Vorstellung haben wir Sprecher*innen wenig mit dem zu tun, was man aus der Schule von Jahrgangssprecher*innen oder Klassensprecher*innen kennt, wir lösen nicht die Konflikte zwischen einzelnen Freiwilligen, sondern versuchen unsere Kolleg*innen in Konfliktsituationen zu unterstützen. Unsere Aufgaben bestehen also maßgeblich in der Organisation und der Umsetzung unserer selbst gewählten Projekte.

Eigene Projekte, die wir uns größtenteils selbst aussuchen durften, sind großartig, da wir so die Interessen und Neigungen von jedem einzelnen individuell mit einbringen konnten und damit kann jede*r an etwas arbeiten, was er*sie besonders gerne macht oder worin er*sie besonders gut ist. Unsere Projekte setzen sich zusammen aus den Themen Verringerung der Abbrecherquote,  Öffentlichkeitsarbeit, welche sich in den Newsletter, einen Werbefilm und Auftreten bei Messen und an Schulen aufteilen sowie Alumni, wobei wir versuchen, alte Freiwillige zusammen zu bringen. Auch ein selbst geplanter Projekttag mit allen Freiwilligen steht auf dem Plan, sowie unsere Präsenz in Vorstandssitzungen der HSJ und ein Nachlass an das Sprecherteam aus dem nächsten Jahr gehören zu unseren Projekten.

Niemand ist nur auf ein einzelnes Projekt beschränkt, die meisten von uns arbeiten an mindestens drei Projekten mit, sodass tolle Gruppenarbeiten entstehen und wir unsere Ideen verwirklichen können. Die Arbeit im Sprecher*innen Team findet vorwiegend vormittags statt und da wir zu Beginn unseres Amtsantritts ein Auftakttreffen hatten, welches über zwei Tage ging, konnten wir uns untereinander kennen lernen und passende Projekte entwickeln und Aufgaben verteilen. Die Sprecher*innen Arbeitstreffen sind sehr produktiv. Hier besprechen wir Aktuelles und arbeiten an unseren Projekten weiter. Am Ende eines jeden Termins informieren wir alle anderen Freiwilligen darüber, was Thema dieses Treffens war und versuchen sie in unsere Projekte mit einzubinden.

Unsere Anleiter*innen stellen uns für diese Treffen frei von unserem üblichen Arbeitsalltag und sind durchweg positiv gegenüber dem Sprecher*innen Team eingestellt. Auch bei den Anleiter*innentreffen, findet ein direkter Austausch statt. Da wir uns unsere Aufgaben und die Zeit, in welcher wir sie erledigen zu großen Teilen selbst einteilen können, bringt es sehr viel Spaß an den Projekten zu arbeiten und ich bin schon gespannt, was uns noch so erwarten wird.

Allen zukünftigen Freiwilligen kann ich nur empfehlen, über die Wahl zum/zur Sprecher*in nachzudenken, da einem so die Möglichkeit geboten wird, noch mehr zu erreichen und Einblicke zu erhalten, indem eigene Projekte umgesetzt werden.

Celina Lühmann, BFDlerin, VfL 93

Sportjugend Schleswig-Holstein
 



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