Erfahrungsbericht von Konstantin Brodmeier


Mein BFD beim Ersten Basketball Club Rostock, Foto: Konstantin Brodmeier

Magst Du Dich kurz vorstellen? Wer bist Du und wo machst Du Deinen Freiwilligendienst?
Hallo, Ich bin Konsti, komme aus Neumünster, Schleswig Holstein und bin 18 Jahre alt. Für mein BFD bin ich nach Rostock gezogen und arbeite beim Ersten Basketball Club Rostock (EBC Rostock). Dementsprechend spiele ich auch leidenschaftlich Basketball und wurde bereits in meiner Heimat zum Trainer und Schiedsrichter ausgebildet.

Wie bist Du zu Deiner Stelle gekommen?
Mein Jugendtrainer aus Einfeld (Henning Ruge) hat zusammen mit meinem jetzigen Mentor (Tom Schmidt) eine Trainerausbildung gemacht. So ist der Kontakt nach Rostock entstanden. Nachdem ich Tom meine Bewerbung geschickt hatte, stand ich auch schon plötzlich im Sommercamp und hatte die Chance den Verein kennenzulernen. Vorher hatte man ja nur gegeneinander in der Regionalliga gespielt.

Wieso hast Du Dich für einen Freiwilligendienst bei dieser Einsatzstelle entschieden?
Ich hatte Lust auf Veränderung und darauf, eine neue Stadt kennenzulernen. Der Bezug zum Basketball musste gegeben sein und so viel die Wahl auf Rostock.

Was sind Deine wichtigsten Aufgaben?
Das Trainieren meiner eigenen Mannschaften und deren Betreuung bei Spielen.

Was hast Du während der 25 Bildungstage gemacht? Hat es Dir gefallen?
Die Seminare mit meinen FWD Kollegen waren klasse, und haben riesigen Spaß gemacht! Bei meinen weiteren Tagen, die ich mir selbst wählen durfte, da ich ja schon eine CL- Trainerlizenz habe, lernte ich auch viel dazu. Ich habe unteranderem an einer Minitraineroffensive mitgemacht und auch viele Sprecherseminare, wie das in Köln besucht.

Was hat Dir während des FWD besonders gut gefallen? Gab es beispielsweise ein besonderes Highlight?
Das Treffen vieler neuen Personen und das knüpfen neuer Freundschaften hat mir extreme Freude gebracht. Mein Highlight war jedoch die Einladung ins Kanzleramt zur Diskussion der Jugendstrategie. Dort hatten wir die Möglichkeit mit der Kanzlerin und Familienministerin die Jugendstrategien zu besprechen und Anregung zu z.B Freie Fahrt für Freiwillige zu geben.

Hat Dich dieses Jahr persönlich weitergebracht?
Es hat mich immens weitergebracht! Ich habe gelernt alleine zu leben, meine soft Skills haben sich enorm verbessert und ich kann viel besser mit Menschen und Kindern umgehen, als zuvor.

Hast Du einen Tipp für Deinen Nachfolger oder Deine Nachfolgerin?
Spaß haben und die Zeit genießen!

Würdest Du Freund*innen einen Freiwilligendienst im Sport empfehlen?
Auf jeden Fall. So viel Erfahrung und tolle Erlebnisse kriegt man nicht nochmal und sind unbezahlbar.

Wie geht es jetzt bei Dir weiter?
Ich werde wahrscheinlich in Rostock bleiben. Mein Ziel ist es hier zu studieren, am liebsten Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen. Dem Verein werde ich hoffentlich als Studententrainer erhalten bleiben.



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