Ein Erfolgsprojekt: Das FSJ im Sport

Seit fast zwanzig Jahren bietet die Deutsche Sportjugend jungen Menschen das Freiwillige Soziale Jahr im Sport an. Junge Menschen finden bundesweit über 2.000 Einsatzplätze, meist in Sportvereinen. Sie werden in Seminaren fortgebildet und erhalten i. R. eine Übungsleiter- oder Trainerausbildung. Die Freiwilligen bekommen Taschengeld, Urlaub und insbesondere die Möglichkeit, sich unter Anleitung im praktischen Einsatz zu bewähren und gesellschaftliches Engagement einzuüben.

Die Tätigkeiten der FSJler*innen variieren stark, drehen sich aber allgemein um die sportliche Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Als Einsatzstellen im Sport kommen somit Vereine und Sporteinrichtungen in Frage, die regelmäßig Spiel-, Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche organisieren: Sportvereine, Sportverbände, Jugendferiendörfer, Bewegungskindergärten, Sportschulen und Sportbildungseinrichtungen, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen.

Die Aufgaben und Tätigkeiten liegen z. B. in der Mitarbeit bei der Vereins- oder Verbandsarbeit, bei Spielfesten oder Sportschnupperveranstaltungen, in Ferienfreizeiten oder Ferienspielen, bei Abenteuersportaktionen oder bei Skatertreffs, beim Eltern-Kind-Turnen oder in anderen interessanten Arbeitsfeldern im Sport. Das nötige Handwerkzeug dazu wird in Seminaren und während der Lizenzausbildung vermittelt.

Ein FSJ dauert mindestens sechs und maximal 18 Monate. Während des Freiwilligen Sozialen Jahres besteht Anspruch auf Urlaub sowie 25 Bildungstage. Alle bürokratischen Formalitäten übernimmt die Landessportjugend, die als Träger Freiwillige und Einsatzstellen betreut. Die Einsatzstelle beteiligt sich an den entstehenden Kosten. In besonderen Fällen ist ein Freiwilligendienst auch in Teilzeit möglich.


Das Freiwillige Soziale Jahr wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

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